Y-Trasse: Amerika-Linie wird wiederentdeckt

Bei einem Arbeitstreffen mit der Deutschen Bahn am 15.2.2013 hat sich 24 Jahre nach dem Mauerfall Gott sei Dank bei Planern und Politikern die Erkenntnis durchgesetzt, dass es erhebliche Verkehrsströme in West-Ost Richtung gibt, die wesentlich besser über Stendal und Halle abzuwickeln sind als über den ausgelasteten Knoten Hannover. Um diese dort hin zu bekommen, benötigt man eine Ost-West Verbindung (Amerika-Linie von Langwedel nach Uelzen). Siehe Übersicht (Quelle: Umweltbundesamt).

Kapazitäten / Netznutzung im Schienengüterverkehr.

Dies wurde den Planern jahrelang immer wieder nahegelegt. Dabei mussten teilweise ziemlich dicke Bretter gebohrt werden.
Die möglichen Alternativen für den Hafenhinterlandverkehr werden im April dem Bahnvorstand und dann dem Bundesverkehrsministerium vorgestellt. Erst dann bekommen auch wir eine Kopie und wir werden Sie umgehend informieren.
Mit einer Entscheidung für eine der Alternativen wird nicht vor der Bundestagswahl gerechnet. Als möglicher Baubeginn für einen Neubau wurde uns das Jahr 2020 genannt. Eine Bauzeit von 8 Jahren wird für realistisch gehalten. Wir bewegen uns also in historischen Dimensionen. Auf die Frage, wie bis dahin der prognostizierte Mehrverkehr abgewickelt werden soll, haben wir leider keine befriedigende Antwort erhalten.
Wir bleiben dran.